Malta-Mellieha Bay
Reiseführer
Die kleinen Inseln Maltas haben im Laufe der Jahrtausende unzählige Zivilisationen des Mittelmeers beherbergt. Das hat selbstverständlich seine Spuren hinterlassen und heute kann man sich dem Zauber der Inseln nur schwer entziehen: Kleine, steile Gassen, monumentale Kathedralen, riesige neolithische Tempel und eine Küste mit wahrhaft einzigartigen Ausblicken.
Obwohl immer mehr begeisterte Urlauber nach Mellihea kommen hat der tiefe Glaube der Menschen hier dazu beigetragen, dass sich die Insel ihre Identität zu bewahren wusste und mit ihr das architektonische und kulturelle Erbe und den Erhalt der Umwelt. In diesem privilegierten Archipel scheint alles harmonisch aufeinander abgestimmt: Genießen Sie einen entspannten Aufenthalt, den Sie mit interessanten Ausflügen in die Geschichte oder in die herrliche Natur unterbrechen können.
Riu empfiehlt
- Mellieha Bay
- Mgiebah
- Mdina
- Das Binnenmeer
- Kuppel von Mosta
- Tempelanlage von Tarxien und das Hypogeum
- Ausflug nach Comino
- Spezialitäten
Besondere Empfehlungen
Die eleganten Herrenhäuser, Gärten und Kirchen sind Puzzleteile eines authentischen Museums unter freiem Himmel. Die Bewohner, die sich innerhalb der kulturellen Entwicklung doch ihre tiefen Traditionen zu bewahren gewusst hat, verleiht diesem Ort etwas Menschliches, Normales.
Mellieha Bay
Dieser Strand wird besonders wegen seines weichen und goldenen Sandes und der seichten Gewässer geschätzt, ideal für Familien mit kleinen Kindern. Das transparente Wasser bedeckt auch nach 100 m kaum die Knie.
Der Strand von Mellieha Bay ist auch ein beliebtes Ausflugsziel für Anhänger aller Arten von Wassersport. Windsurf, Wasser-Ski und Segel gehören dabei zu den beliebtesten Sportarten.
Das Hotel Riu Seabank liegt direkt am Meer und bietet einen schönen Ausblick auf die Umgebung.
In der Umgebung
Mgiebah
Diese abgeschiedene Bucht liegt ganz in der Nähe von Mellieha Bay. Obwohl man schon ein bisschen laufen muss, um hierher zu gelangen entschädigen der wunderschöne Ausblick und das türkisfarbene Wasser doch für alle Mühen.Riu empfiehlt
Besondere Empfehlungen
Die eleganten Herrenhäuser, Gärten und Kirchen sind Puzzleteile eines authentischen Museums unter freiem Himmel. Die Bewohner, die sich innerhalb der kulturellen Entwicklung doch ihre tiefen Traditionen zu bewahren gewusst hat, verleiht diesem Ort etwas Menschliches, Normales.
Segelschule
Es ist sicher kein Zufall, dass sich die Besitzer der größten Segelschule des Landes sich ausgerechnet in Mellieha niedergelassen haben. Tatsache ist, dass es auf ganz Malta keinen besseren Ort gibt, um die Grundzüge dieser interessanten Sportart zu erlernen.
Wanderungen
Vogelliebhaber werden im Naturschutzgebiet von Ghadira ihr El Dorado finden. In diesem Feuchtgebiet in der Nähe von Mellieha nisten so interessante Spezies wie der Goldregenpfeifer, der Eisvogel und Seeadler. Besonders schön anzusehen sind auch die Schwäne und Reiher. Von den beiden Aussichtstürmen aus kann man sich ganz in Ruhe der Beobachtung der Vögel hingeben. In den Türmen stehen auch Ferngläser zur Verfügung.
Ausflug nach Comino
Nur eine kurze Bootsfahrt entfernt liegt dieses kleine autofreie Paradies, das zu den ganz besonderen Attraktionen Maltas zählt. Zwischen Comino und dem Eiland Cominetto liegt die Blaue Lagune, ein nicht sehr tiefes Becken mit türkisfarbenem Wasser. Von gefährlichen Unterströmungen geschützt gehört diese schönste aller Buchten zu einem beliebten Ausflugsziel für Schwimmer und Taucher.
Feste und Feierlichkeiten
Der Katholizismus ist in der einheimischen Kultur immer noch fest verankert und das zeigt sich auch in den unzähligen Prozessionen und Gedenkfeiern, die fast das ganze Jahr hindurch abgehalten werden. Jedes Dorf feiert en eigenes Dorffest mit Musikgruppe und Bewohnern, die Konfetti werfend durch die Straßen tanzen. Lassen Sie sich dieses Spektakel auf keinen Fall entgehen, bei dem Sie viel über Tradition und Unterhaltung der Bewohner erfahren.
Einkaufen
Die handwerklich gefertigten Produkte Maltas sind so zart und opulent zugleich gestaltet, wie man das auch von ihren Kirchen und Herrenhäusern gewohnt ist. Die Qualität der Spitzenarbeiten, der von Hand gewebten Stoffe, der Glasbläserkunst und der filigran anmutenden Silberschmiedeobjekte wird von Generation zu Generation weitergegeben und spiegelt die tiefe innere Verbundenheit der Bewohner mit ihrer Umgebung wieder.
Spezialitäten
Bereiten Sie sich gut vor, denn auf Malta werden Sie gut essen, sehr gut essen. Die maltesische Küche ist, wie auch die Kultur und die Geschichte der Insel, geprägt von den vielen Einflüssen der Völker, die sich hier im Laufe der Jahrtausende niedergelassen haben.
Ftira: Eine Art lokaler Pizza, die den italienischen in nichts nachsteht.
Fisch: Je nach Jahreszeit serviert man Ihnen hier frischen Wolfsbarsch, Zackenbarsch, Meerbarbe, Goldbrasse und Schwertfisch.
Antipasto de Gozo: Lokale Käse- und Wurstwaren werden mit Oliven, Tomaten und Kapern serviert. Das Ergebnis ist ein relativ einfaches und dennoch nicht minder köstliches Gericht.
Fenek: Gebratenes oder im Ofen geschmortes Kaninchen gehört zu den Lieblingsgerichten der Einheimischen.
Riu empfiehlt
Besondere Empfehlungen
Die eleganten Herrenhäuser, Gärten und Kirchen sind Puzzleteile eines authentischen Museums unter freiem Himmel. Die Bewohner, die sich innerhalb der kulturellen Entwicklung doch ihre tiefen Traditionen zu bewahren gewusst hat, verleiht diesem Ort etwas Menschliches, Normales.
La Valletta
Während einer seiner Reisen ans Mittelmeer hat der schottische Dichter und Autor Walter Scott diese Stadt als "die Stadt, die von Rittern für Ritter" erbaut wurde beschrieben und bezieht sich dabei auf den Orden des heiligen Johannes, der die Stadt nach der Belagerung durch die Ottomanen im Jahre 1565 innerhalb der Stadtmauern errichtet hat. Klein genug, um sie auf Schusters Rappen zu erkunden stellt diese Stadt ein wahres Kunstwerk der barocken Kunst dar. Die eleganten Herrenhäuser, Gärten und Kirchen sind Puzzleteile eines authentischen Museums unter freiem Himmel. Die Bewohner, die sich innerhalb der kulturellen Entwicklung doch ihre tiefen Traditionen zu bewahren gewusst hat, verleiht diesem Ort etwas Menschliches, Normales.
Die Konkathedrale und das Museum San Juan: Von vielen als die opulenteste katholische Kirche neben dem Petersdom im Vatikan bezeichnet hebt sich die eher schmucklose Fassade deutlich von ihrem Inneren ab. Dieses ist im barocken Stil verschwenderisch schön ausgestattet. Ein großer Teil des Bodens ist mit einer Aneinanderreihung von Marmor-Tafeln ausgelegt, die an die Ritter des heiligen Johannes erinnern. Im Museum wird ein Bildnis der Enthauptung von Johannes dem Täufer bewahrt, ein Meisterwerk des großen Caravaggio.
Auberge de Castille: Die barocke Üppigkeit dieses Gebäudes springt sofort ins Auge. Obwohl sie nicht besichtigt werden kann, da heute der Premierminister Maltas residiert, sollte man sich dieses beeindruckende aller Herrenhäuser der Stadt doch unbedingt von außen ansehen.
Obere Barraka: Von den vielen Gärten und Parkanlagen ist dieser hier sicher der schönste unter ihnen: Mit Palmen, Kiefern, Blumen und Skulpturen geschmückt stellt er zwischen den belebten Straßen der Stadt eine wahre Oase der Ruhe dar. Von hier aus genießt man einen unvergleichlichen Blick über den Großen Hafen.
Hafen von La Valletta: Was bis vor Kurzem eine eher heruntergekommene Gegend war, erstrahlt inzwischen im Glanz der alten Zeit. Touristen und Einwohner der Stadt geben sich in den mit Boutiquen und Restaurants gespickten Straßen ein Stelldichein.
Mdina
Auch als "die Ruhige" bekannt. Die Mauern um diesen Stadtkern mit nur etwa 400 Einwohnern boten einst den besser gestellten Familien der Stadt Schutz in schwierigen Zeiten. Ihre engen Gassen zeugen mit ihren unzähligen Herrenhäusern und Kirchen davon, in denen sich mittelalterliche Architektur mit der des Barock harmonisch vereinen.
Auf dem wunderschönen großen Platz steht die Paulus-Kathedrale, die hoch über der Stadt und der Umgebung thront. Sie ist auf einer primitiven normannischen Kirche aufgebaut, die bei dem Erdbeben von 1693 zerstört wurde und ihrerseits auf den Überresten des alten Hauses von Publius, dem römischen Gouverneur der Inseln errichtet worden war. Das römische Antiquitätenmuseum in Rabat, das sich direkt an die Stadtmauern von Mdina anschließt, beherbergt eine Vielzahl von Objekten aus der Zeit der römischen Besetzung Maltas.
Der elegante Palazzo Falzon wurde 1495 im normannischen Stil errichtet und gehört zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Ein schönes Beispiel der Herrenhäuser sizilianischer und spanischer Adeliger zu jener Zeit.
Besuchen Sie Mdina unbedingt auch einmal nachts, wenn die Gassen sich in ein romantisches Labyrinth verwandeln, das von den uralten Laternen nur noch teilweise beleuchtet wird. Dann ist einem die Geschichte dieser Stadt so nah wie nie zuvor.
Kuppel von Mosta
Der Name dieser Stadt geht auf das arabische Wort "Musta", Zentrum, zurück, das die geografische Lage dieses Dorfes perfekt beschreibt.
Über den malerischen Straßen erhebt sich die monumentale Kirche von Mosta mit einer riesigen runden Kuppel, die der Kuppel des Pantheons in Rom gleicht. Schon von weitem sichtbar ist sie mit ihren 40 Metern Durchmesser die drittgrößte Kirchenkuppel Europas.
Im zweiten Weltkrieg wurde die Kuppel während eines Gottesdienstes von einer Bombe durchbrochen. Die Bombe ist nicht explodiert und das Ereignis wurde seither als Wunder beschrieben. Als Erinnerung an jenen unglaublichen Tag wurde in der Sakristei ein Nachbau der Bombe ausgestellt.
Tempelanlage von Tarxien und das Hypogeum
Wenn man zwischen diesen riesigen Steinquadern flaniert ist es nur schwer, sich vorzustellen, dass diese vor fast 5.000 Jahren errichtet wurden. Wenn die Archäologen sich auch einig darüber sind, dass die neolithische Zivilisation auf Malta die fortschrittlichste ihrer Zeit war, so endet dort auch alle Einigkeit. Theorien über den Entwurf und den Bau der vielen Tempel gibt es viele auf der Insel und viele davon widersprechen einander auch. Wahr ist sicher, dass die Gebäude nirgendwo so hoch und die Werkzeuge nirgendwo so ausgefeilt waren.
Ein weiteres prähistorisches Wunder ist das Hypogeum, ein riesiger unterirdischer Tempel, der sich noch im Bau befand, als die Bewohner der Insel jener Epoche auf mysteriöse Weise einfach verschwanden. Man vermutet, dass hier religiöse Zeremonien abgehalten wurden. Inmitten dieser wunderbaren Bauwerke fühlt man sich unweigerlich in die damalige Zeit zurückversetzt.
Die berühmte Skulptur der "schlafenden Dame", die heute im Archäologischen Museum von La Valletta aufbewahrt wird, wurde einst in einer dieser Kammern entdeckt. Die Feinheit in den Details überraschen insbesondere dahin gehend, dass sie den Künstlerarbeiten der heutigen Zeit an Handfertigkeit in Nichts nachstehen.
Das sind nur zwei Beispiele der unzähligen neolithischen Zeugnisse, die in Malta gefunden wurden. Die Tempelanlagen von Mnajdra, Hagar Qim und Ggantija sind ebenfalls interessant anzuschauen und bis heute erstaunlich gut erhalten.
Das Binnenmeer
Dabei handelt es sich um eine von Steilküsten umgebene Bucht, die zu den schönsten des Mittelmeeres zählt. Eine natürliche, abgeschiedene Lagune, die über einen kleinen Tunnel mit dem Meer verbunden ist, das durch die kleinen Kanäle eindringt und das kristallklare Wasser immer wieder erneuert. Die kleinen, eimerförmigen Hütten und die Bootsanleger tragen zum malerischen Bild dieses zauberhaften Ortes bei.
An ruhigen Tagen kann man den Felsentunnel mit dem Boot durchqueren und das Blaue Fenster bewundern, ein großer Felsbogen, der zwischen den Steilhängen von Wind und Wasser geformt wurde. Auch von Land aus kann man diese majestätische geologische Formation schön bewundern.
Riu empfiehlt
Besondere Empfehlungen
Die eleganten Herrenhäuser, Gärten und Kirchen sind Puzzleteile eines authentischen Museums unter freiem Himmel. Die Bewohner, die sich innerhalb der kulturellen Entwicklung doch ihre tiefen Traditionen zu bewahren gewusst hat, verleiht diesem Ort etwas Menschliches, Normales.
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