Reiseführer
Der Badeort Hammamet im Südosten der Halbinsel Cap Bon kombiniert Qualitätstourismus mit arabischer Mystik. Neben den wunderschönen Stränden, an denen zahlreiche Wassersportarten angeboten werden, hat der Ort eine wunderschöne historische von Mauern umgebene Altstadt. Hammamet ist ebenfalls ein idealer Ausgangspunkt für Fahrten zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Umgebung: tausendjährige Städte, malerische Dörfer und beeindruckende Spuren der Vergangenheit.
Riu empfiehlt
Besondere Empfehlungen
Hammamet Strände
Dieser langgestreckte goldene Sandstrand mit warmem Meer ist von Hotels gesäumt und bietet zahlreiche touristische Infrastrukturleistungen.
In dem ruhigen Wasser mit nur wenig Wellen können auch kleine Badegäste gefahrlos planschen. Zahlreiche Wassersportaktivitäten werden hier angeboten: unter anderem Windsurfen, Wasserbikes, Wasserski, Kanufahren und Tauchen. Wer auf der Suche nach Ruhe und Abgeschiedenheit ist, ist hier allerdings an der falschen Adresse.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass kleine Kinder am Strand Süßigkeiten zum Verkauf anbieten. Ein simples "Nein, danke!" reicht aus, um den Verkäufer abzuwimmeln, es lohnt sich aber, die Leckereien einmal zu probieren.
Das Hotel Riu Park El Kebir liegt in erster Reihe am Strand und bietet alle Serviceleistungen für einen gelungenen Strandurlaub.
Aquapark Flipper
In diesem Wasser-Freizeitpark kommen besonders kleine Urlauber auf ihre Kosten. Mit seinen Rutschen, dem Wellenbad und den Sonnenliegen ist er eine unterhaltsame Alternative zum Strand.
Golf
Von allen Riu-Hotels wird ein Transfer zu den beiden Golfplätzen angeboten:
Citrus Golf: Hier konkurriert die üppige Vegetation mit dem Parcours: Olivenbäume, Kiefern, Zitrusbäume und Kakteen. Der Platz hat drei verschiedene Parcours, zwei mit 18 Löchern und einen mit 9, die für Spieler aller Spielstärken geeignet sind.
Yasmine Golf: Der Wind, die Bunker und die Wassergräben machen diesen Parcours zu einer echten Herausforderung. Das Clubhaus, das an der höchsten Stelle des Platzes steht, bietet einen schönen Meerblick.
Einkaufen
Der Souk von Hammamet hat kein ausgesprochenes auf Touristen ausgerichtetes Angebt, man findet bei einem Bummel durch die Gassen jedoch schöne Kunstgewerbeartikel: Kupferobjekte, Kleidungsstücke aus Leder, feine Glaswaren usw. Wie in den meisten arabischen Ländern ist Feilschen Pflicht. Das Aushandeln des Preises ist Tradition und die lokalen Händler erwarten es.
Nabeul: 20 Autominuten von Hammamet entfernt liegt das wichtigste Keramikzentrum des Landes. Hier befinden sich zahlreiche Werkstätten und Geschäfte, in denen sehr schöne Stücke angeboten werden.
Jeden Freitag findet ein Markt mit Schmuck, Lederwaren, Glas- und Kupferobjekten statt, der allerdings in den letzten Jahren etwas von seinem traditionellen Charme verloren hat.
Specialities
Couscous: Der tunesische Couscous besteht aus Gemüse (Kartoffeln, Zwiebeln, Tomate, Karotten, Kürbis usw.), Grütze, Merguez-Wurst, Fisch und Hammel- oder Rindfleisch.
Tajines: Die tunesischen Tajines unterscheiden sich sehr von dem gleichnamigen marokkanischem Gericht. Die saftigen Pasteten enthalten Eier, Lammfleisch, Gemüse, Kartoffeln, Maluska-Blätterteig und Käse und werden auf kleiner Flamme gegart.
Gewürze: Die Tajines, der Couscous und andere lokale Spezialitäten werden mit Harissa gewürzt, einer Pfefferpaste, die zuweilen sehr scharf sein kann.
Desserts: Der Nachtisch besteht oft aus den leckeren süßen Pastetchen aus Datteln, Mandeln, Pistazien, Sesam usw., die meistens in Honig und viel Zucker gebadet werden.
Schwarzer Tee mit Minze: Das für ganz Nordafrika typische Getränk wird mit viel Zucker getrunken und ist bei Einheimischen und Urlaubern gleichermaßen beliebt.
Säfte: In Tunesien werden ausgezeichnete Fruchtsäfte serviert. Unbedingt probieren muss man den Orangen- und den Feigensaft.
Hammamet medina
Hammamet ist zwar in erster Linie als Badeort bekannt, hat aber auch ein schönes Zentrum, das bis ans Meer reicht und dessen Medina besonders sehenswert ist. Die dicken Stadtmauern umgaben bis zum 19. Jahrhundert den eigentlichen Stadtkern. Heute liegen in den engen Gassen Teestuben und Souvenir- und Kunstgewerbeläden. Außerhalb der Stadtmauern verlaufen einige belebte Boulevards, die von Discos, Restaurants und exklusiven Geschäften gesäumt sind. Hier gibt es alles, was das Urlauberherz begehrt, außer Ruhe und Einsamkeit.
Hammamet-Jinene
Diese Ferienanlage liegt 8 km südlich vom Zentrum und beherbergt das Riu Palace Oceana Hammamet. Daran angrenzend liegt die Luxussiedlung Yasmine, mit prächtigen Palmen gesäumten Promenaden und Luxushotels. Neben Strand und Jachthafen gibt es außerdem eine moderne Medina mit schicken Geschäften und guten Restaurants, die dem traditionellen Stil nachempfunden wurde. Hier mischen sich orientalischer Charme und exklusive touristische Infrastruktur.
Tunis
Auf den ersten Blick erscheint die tunesische Hauptstadt nicht sonderlich beeindruckend zu sein. Diese Stadt mit tausendjähriger Geschichte hat aber unter anderem Berber, Phönizier, Römer, Byzantiner, Westgoten kommen und gehen gesehen. Die Magie der Stadt erschließt sich dem Besucher nicht von selbst, man muss sie selbst entdecken.
Die Medina: Das historische und kulturelle Zentrum der Stadt, die Medina, wurde 1981 zur UNESCO-Welterbestätte erklärt. Die im 7. Jahrhundert erbaute Altstadt verlor erst mit Bau der Ville nouvelle (Neustadt) durch die Franzosen Ende des 19. Jahrhunderts an Bedeutung.
Eines der symbolträchtigsten Gebäude ist die Zitouna-Moschee aus dem 7. Jahrhundert. Im 9. Jahrhundert kamen die 200 römischen Säulen aus Karthago für den Betsaal hinzu. Ohne Zweifel eine gelungene Wiederverwertung. Nicht moslemische Besucher haben in angemessener Kleidung außerhalb der Gebetszeiten Zugang zum Innenhof.
Die Souks der Stadt verführen durch ihre intensiven Gerüche, mit Ausnahme der Fleischstände, an denen die geschlachteten Tiere von den Decken hängen. Der Parfüm-Souk Souq el-Attarine hat ohne Zweifel die besten Düfte zu bieten. Neben der Mischung aus Duftwassern sind auch die feingearbeiteten Glasbehälter sehenswert. Auf einem Bummel durch die Marktgassen voller geschäftigem Treiben kann man längst vergessene Handwerksberufe entdecken.
Museum von El Bardo: Lassen Sie sich von dem etwas heruntergekommenen Äußeren nicht täuschen. Das Museum beherbergt einige bemerkenswerte Schätze. Seine Sammlung reflektiert das reiche geschichtliche und kulturelle Erbe des Landes: Hier finden sich Zeugnisse der Karthager, Römer, Alt-Christen und Moslems.
Die römische Abteilung enthält einige der schönsten Mosaike der Welt. Unbedingt einen Besuch wert!
Die neue Stadt Ville Nouvelle: Das Erbe der französischen Kolonialzeit zeigt sich in den Straßen der Ville nouvelle mit ihren eleganten Gebäuden, die mit schmiedeisernen Gittern und Lamellenfenstern verziert sind. Hier gibt es viele Terrassencafés und Konditoreien. Nach einem Bummel durch die Straßen empfiehlt sich ein Besuch der Kathedrale St. Vincent de Paul, einer exzentrischen Fusion aus Gotik, byzantinischem und nordafrikanischem Stil.
Sidi bou Said
Die alten gepflasterten Straßen und die weiß gekalkten Häuser erinnern an eine griechische Insel. Am besten streift man eine Weile ziellos durch die engen Gassen, die zum Friedhof hinauf führen, der einen etwas mystischen Eindruck vermittelt und einen schönen Meerblick bietet. Danach kann man zum malerisch gelegenen Hauptplatz bummeln, an dem man inmitten von Einheimischen und anderen Touristen einen Kaffee trinken kann.
Das ehemals bescheidene Dörfchen ist heute Ferienort der Reichen und Berühmten. Diese Wandlung hat dem Erscheinungsbild des Ortes jedoch keinen Abbruch getan. Die Häuser mit den schmiedeeisernen Gittern und den intensiv blauen, mit Metallbeschlägen verzierten Türen sind im ganzen Land berühmt.
Die von Bogengängen umgebenen Innenhöfe, in denen Geranien und Bougainvillea blühen, bieten Zuflucht vor der heißen Sommersonne und bezaubern mit ihrem Blumenduft. Die Lage des Ortes auf einer Steilküste mit einer atemberaubenden Aussicht auf den Golf von Tunis lässt diesen einzigartigen Ort noch magischer erscheinen.
Carthage
Dies war einst das Zentrum des Reiches der Punier, das sich in seiner Hochzeit über einen großen Teil von Nordafrika, die iberische Halbinsel, Korsika und Sizilien erstreckte. Nach Ankunft der Römer sind im Laufe der Zeit viele Spuren der Punier verloren gegangen. Ein Besuch dieser Stätte ist wegen der großen historischen Bedeutung Karthagos jedoch für jeden Besucher von Tunis Pflicht.
Die Anlage beherbergt das römische Amphitheater, das eines der größten des römischen Reiches war, die Thermen von Antoninus und den Wohnbezirk Magon, der sowohl wegen seiner Ausmaße als auch wegen seines schönen Meerblicks sehenswert ist, und schließlich das Heiligtum Tofet, eine Opferstelle, an der die Söhne der karthagischen Edelleute geopfert wurden, um die Gottheiten Baal Hammon und Tanit milde zu stimmen.
Am Eingang der Anlage steht die Kathedrale San Louis, die nicht aus der Zeit der Punier oder Römer stammt, aber durch ihre Proportionen beeindruckt. Sie wurde 1890 von den Franzosen erbaut und dem heiliggesprochenen König gewidmet, der 1270 während des achten Kreuzzugs an den Toren von Karthago starb.
Halbinsel Cap Bon
Die Dörfer im Nordosten von Hammamet sind nicht besonders sehenswert, stellen aber eine nette Abwechslung zu dem Trubel des Ferienorts dar. Im Fischerdorf Kelibia, das für seinen chaotischen Straßenverlauf und seine gastfreundlichen Einwohner bekannt ist, liegt der sehr schöne Strand El-Mansourah. Auch im Sommer ist es hier nie übervoll und man kann in Ruhe und Abgeschiedenheit den feinen weißen Sand und das kristallklare Meer genießen.
An der Spitze der Halbinsel am Cap Bon liegt El-Haouaria, aus dessen Höhlen die Steine stammen, mit denen Karthago erbaut wurde. Das Echo des Meeres in den Höhlen und das intensive Blau des Mittelmeers machen den Ort zu einem magischen Platz. Am Eingang gibt es eine kleine Bar, an der Minztee serviert werden und arabische Klänge gespielt werden.
Riu empfiehlt
Besondere Empfehlungen
Hotels in
Karte anzeigen| Hotel Riu Palace Oceana Hammamet |
| Hotel Riu Park El Kebir |
| ClubHotel Riu Marco Polo |
| Hotel Riu Palace Hammamet Marhaba |
Hotels in Tunesien
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