Urlaub in Insel Djerba
Reiseführer
Djerba entspringt aus dem Meer wie eine Oase in der Wüste. Das erste, was einem auffällt, ist die erstaunlich grüne Landschaft, die sich mit dem Blau des Meeres und dem Weiß der Häuser vermischt. Lange, wunderschöne Strände mit kristallklarem Wasser laden ein, um sich am Strand zu bräunen oder im friedlichen Meer seinen Badespass zu haben.
Man nennt sie "Insel der 100 Moscheen", denn Moscheen findet man hier überall. Wie alles auf dieser Insel zeigen ihre der Umgebung angepassten Dimensionen und der fehlende Prunk die geschmackvolle Schlichtheit des mediterranen Islams. Die Gastfreundschaft der Einwohner und die überbordenden Basare laden zu einer Entdeckungsreise durch die Gassen der Stadt ein.
Riu empfiehlt Insel Djerba
Besondere Empfehlungen Insel Djerba
Auch wenn die Bevölkerung vorwiegend muslimisch ist, lebt auf der Insel eine der ältesten jüdischen Gemeinden der Welt. In Hara Seghira, einer einstmals wichtigen jüdischen Stadt, die heute von der Auswanderung bedroht ist, befindet sich die Synagoge "El-Ghriba".
Sidi Mahres
200 m von der großen Gartenanlage des Riu-Hotels entfernt, befindet sich der kilometerlange Sandstrand "Sidi Mahres". Hier konzentrieren sich die meisten Hotels, sodass dieses Ferienziel nicht nur Meer, sondern auch eine umfassende touristische Infrastruktur bietet. Die Kinder können im warmen Meer plantschen oder auf eine Wasserbanane klettern. Ob Windsurfen, Segeln oder Wasserski fahren - das ruhige Wasser ist dafür hervorragend geeignet.Sport und Ausflüge
Riu empfiehlt Insel Djerba
Besondere Empfehlungen Insel Djerba
Auch wenn die Bevölkerung vorwiegend muslimisch ist, lebt auf der Insel eine der ältesten jüdischen Gemeinden der Welt. In Hara Seghira, einer einstmals wichtigen jüdischen Stadt, die heute von der Auswanderung bedroht ist, befindet sich die Synagoge "El-Ghriba".
Ausflüge
Djerba ist eine flache Insel und leicht zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Auto oder per Motorrad zu erkunden. Kleine Wanderwege im Inland führen zu Orten, die nicht oft von Touristen besucht werden. Auf diese Weise können Sie das traditionelle Leben der Insel entdecken. Die Bewohner der Dörfer haben im Gegensatz zu den Küstenorten nichts zu bieten außer ihrer Gastfreundschaft und Großzügigkeit. Also seien Sie nicht erstaunt, wenn Sie in einem verschlafenen Dorf plötzlich von jemandem in sein Haus zum Tee eingeladen werden.
Golf
Djerba Golf: Gleich neben dem Riu-Hotel erstreckt sich dieser riesige Golfplatz mit einem Parcours von 18 Löchern für geübte Spieler und einem mit 9 Löchern für Anfänger. Beide verlaufen zwischen Dünen, Lagunen und Palmen mit einem wunderschönen Panoramablick aufs Meer. Riu-Kunden erhalten eine Greenfee-Vergünstigung.
Spezialitäten
Die Küche auf Djerba ist ähnlich wie die im restlichen Tunesien, hat jedoch ein paar Eigenheiten. Die verschiedenen Couscous mit Fisch, Anchovis oder Fleisch bereitet man hier mit Gerste statt mit dem üblichen Gries zu. Auch Krake oder Tintenfisch werden gereicht, zum Teil gefüllt mit Gemüse oder Kräutern. Der traditionelle Pfefferminztee wird hier mit Blättern einer lokalen Geranienart getrunken.
Doch auch die üblichen tunesischen Spezialitäten finden Sie auf dieser Insel:
Couscous: Der tunesische Couscous besteht aus einer Mischung von Gemüse (Kartoffel, Zwiebel, Tomate, Karotte, Kürbis, etc.), Gries und Lamm- oder Kalbfleisch, Merguez-Würstchen oder Fisch.
Gerichte im Tajin: Die saftig zubereiteten Speisen im Tajin unterscheiden sich sehr von den marokkanischen Gerichten. Meist sind es Eierkuchen mit Lammfleisch, Gemüse, Kartoffeln, Maluska-Blättern und Käse, die langsam gegart werden.
Gewürze: Sowohl die Gerichte im Tajin, als auch Couscous oder andere Spezialitäten werden mit "Harissa" gewürzt, einer zuweilen sehr scharfen, äußerst geschmackvollen Gewürzpaste.
Nachspeisen: Die Nachspeisen sind meist sehr süße kleine Kuchen, zubereitet mit heimischen Früchten wie Datteln, Mandeln, Pistazien, Sesam, etc., mit Honig- oder Zuckerguss.
Pfefferminztee: Wie überall im Maghreb, ist dieses aromatische und stark mit Zucker gesüßte Getränk ein Hochgenuss für Einheimische und Touristen.
Säfte: Es gibt hier exzellente Säfte aus heimischen Früchten, wie zum Beispiel Orangen- und vor allem Feigensaft.
Einkaufen
Houmt Souq: Überall auf den Basaren werden bunte Teppiche, Keramik, Schmuck und vieles mehr feilgeboten. Durch den Zuwachs an Touristen sind die Preise in die Höhe geschnellt, darum müssen Sie geschickt die Kunst des Handelns anwenden. Für den einheimischen Verbrauch werden vor allem Gewürze, Kleidung und Nahrungsmittel verkauft.
Guellala: Viele finden den Markt dieser Stadt attraktiver, da dort sehr viel Keramik hergestellt wird. Die Atmosphäre ist zwar weniger aufregend und das Angebot etwas reduzierter als in Houmt Souq, doch finden Sie hier eventuell günstigere und manchmal sogar qualitativ hochwertigere Produkte.
Park "Djerba Explore": Hier finden Sie eine Mischung zwischen Kultur- und Einkaufszentrum, wo sie alle Kunsthandwerksobjekte des Landes finden. Hier wird natürlich weniger gehandelt als auf den traditionellen Märkten, dafür hat es auch nicht die gleiche Atmosphäre. Eine ruhigere, aber auch weniger spannende Variante.
Nachtleben und Freizeit
Casino: Ein Casino auf einer Insel, die noch tief in den muslimischen Traditionen verwurzelt ist, schein paradox. Dennoch machen die Spielhallen, Spielautomaten und nächtlichen Veranstaltungen einen Teil des Zaubers dieses Ortes aus.
Diskotheken: Im touristischen Zentrum der Insel, wo sich die meisten Hotels konzentrieren, gibt es eine Vielzahl von Diskotheken.
Riu empfiehlt Insel Djerba
Besondere Empfehlungen Insel Djerba
Auch wenn die Bevölkerung vorwiegend muslimisch ist, lebt auf der Insel eine der ältesten jüdischen Gemeinden der Welt. In Hara Seghira, einer einstmals wichtigen jüdischen Stadt, die heute von der Auswanderung bedroht ist, befindet sich die Synagoge "El-Ghriba".
Park "Djerba Explore"
Mitten im touristischen Gebiet befindet sich dieser Komplex mit Krokodilpark, einem Museum und einem Zentrum für lokale Kultur. Die Gebäude im traditionellen Stil integrieren sich gut in die Landschaft, wobei die Straßen nicht typisch arabisch sind. Aufgrund der guten Lage nahe den Hotels und verschiedenster attraktiver Angebote lohnt es sich jedoch dennoch, dem Park einen Besuch abzustatten.
Krokodilpark: In den zahlreichen Lagunen leben viele Nilkrokodile, die bis zu 7 m lang werden können. Die erstklassigen Anlagen sind für einen schönen Familienausflug konzipiert, haben aber gleichermaßen das Wohl der Reptilien zum Ziel.
Museum "Lalla Hadria": In 15 Museumsräumen findet man eine interessante und farbige Sammlung islamischer Kunstwerke in verschiedenster Form: Kalligraphie, Keramik und Stoffe. Die Eröffnung des Museums hat die Insel kulturell bereichert, denn durch den Tourismus ist der Bedarf an solchen kulturellen Einrichtungen stark gestiegen.
Le Village: Im wahrsten Sinne des Wortes, ist hier ein traditionelles "Dorf" zu sehen, in dessen sauberen Straßen man sich vor weißen Häusern niederlassen und Saft oder Pfefferminztee trinken oder auch Kunsthandwerk erwerben kann. Es ist zwar ein künstlich geschaffener Ort, dem die authentische Atmosphäre fehlt, aber dennoch ein Augenschmaus.
Houmt Souq
Die Inselhauptstadt ist zugleich das wirtschaftliche Zentrum, wie der Name schon sagt, denn er bedeutet "Markt". Die verschlungenen Gassen beherbergen reiche Basare, wo man all die arabischen Spezialitäten findet, die unsere Sinne wecken. Der Duft nach Gewürzen mischt sich mit dem Treiben der Händler und den Touristen, die auf der Suche nach den Schätzen des Orients sind. Wenn die Hartnäckigkeit der Händler Sie abschreckt, dann können Sie die Stadt auch abends erforschen, wenn das hektische Treiben ein Ende hat und der Zauber in die Straßenlabyrinthe zurückkehrt.
Die elegante Einförmigkeit der weißgetünchten Häuser macht sie zu einer der schönsten Städte Tunesiens. Typisch sind die "Fondouks", alte zweistöckige Wirtshäuser, die zugleich als Gast- und Lagerhaus dienten. Heutzutage wurden viele dieser Häuser liebevoll restauriert und dienen als Teehäuser, Herbergen oder Privathäuser.
Auch äußerst sehenswert sind die schlichten Moscheen mit relativ niedrigen Minaretten. Die bescheidene Bauweise ohne Prunk, aber umso wirkungsvoller, drückt die besondere Art aus, in der auf der Insel der Islam verstanden wird. Die bekanntesten Moscheen sind jene von "Sidi Ibrahim", die das Grab des Heiligen aus dem 17. Jh. birgt, die Moschee der Fremden mit ihren zahlreichen Kuppeln und die Moschee der Türken im gleichen Stil, wobei das Minarett ihren osmanischen Ursprung offenbart.
In der Stadt findet man eine alte spanische Festung sowie zahlreiche byzantinische Mosaike, die das Meer darstellen. In der Festung "Borj el Kebir" kann man anhand der römischen Statuen gut die Geschichte verfolgen: einstmals in den Händen der Spanier, wurde es von den Türken erobert, die deutliche Spuren ihrer islamisch-osmanischen Kultur hinterließen.
Am Meer liegt die Seebörse, wo die Fischer den Verkäufern ihren Fang anbieten. Im Gegensatz zum Basar lassen die Händler die Touristen hier in Ruhe, die an dieser Stelle nur Zuschauer aus einer Parallelwelt sind.
Synagoge "El-Ghriba"
Auch wenn die Bevölkerung vorwiegend muslimisch ist, lebt auf der Insel eine der ältesten jüdischen Gemeinden der Welt. In Hara Seghira, einer einstmals wichtigen jüdischen Stadt, die heute von der Auswanderung bedroht ist, befindet sich die Synagoge "El-Ghriba". Sie wurde zwar jüngst erbaut, ihre Ursprünge gehen jedoch auf 586 v.Ch. bzw. 7 n.Ch. zurück. Im Inneren befindet sich eine der ältesten Toras der Welt.
Jedes Jahr im Mai organisieren die hiesigen Gläubigen gemeinsam mit Pilgern von außerhalb Prozessionen, bei denen die heiligen Bücher der Gemeinschaft durch die Straßen des Ortes getragen werden.
Die Beziehungen zwischen Moslems und Juden, war zwar immer relativ friedlich, dennoch erschütterte das Attentat auf die Synagoge im Jahr 2002 die schon vorher geschwächte, nur einige hundert Mitglieder starke jüdische Gemeinde der Insel.
Inland
Die Dörfer im Inselinneren klammern sich an die Traditionen und an ihr Wissen, das im jahrelangen Kampf ums Überleben entstanden ist. Außerhalb der großen Tourismuszentren findet man üppige mediterrane Gärten mit Palmen, Oliven-, Feigen -, Granatapfel-, Apfel-, Orangenbäumen und vielem mehr. Zwischen dem Grün tauchen weiße Häuser mit fruchtbaren Gemüsegärten auf.
Von den zahlreichen Moscheen ist sicherlich die Moschee von "Cedoukech" sehenswert; sie ist unterirdisch errichtet, nur die weißen Kuppeln ragen aus der Erde hervor.
Dank der Brunnen, die über die ganze Insel verteilt sind, konnte eine außerordentlich gute landwirtschaftliche Entwicklung erreicht werden, wie in der Oase von "Cedghiane": eine erfrischende Landschaft, in der Palmen Schatten spenden, sodass Zitrusfrüchte und andere Pflanzen wachsen können.
Halbinsel "Ras Remel"
Hauptattraktion dieser Region im Norden der Insel sind die roten Flamingos, die hier überwintern. Wenn sie dort Station machen, zieht ihre Farbenpracht, die als Kontrast zu dem sonst dominanten Blau des Meeres steht, Touristen und Ornithologen gleichermaßen an.
Riu empfiehlt Insel Djerba
Besondere Empfehlungen Insel Djerba
Auch wenn die Bevölkerung vorwiegend muslimisch ist, lebt auf der Insel eine der ältesten jüdischen Gemeinden der Welt. In Hara Seghira, einer einstmals wichtigen jüdischen Stadt, die heute von der Auswanderung bedroht ist, befindet sich die Synagoge "El-Ghriba".
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